Der MC Olten hat sich für das diesjährige Hallenturnier einen neuen Modus überlegt. In den vergangenen Jahren dauerten die beiden Turniertage mit den Blockstarts jeweils bis spät abends. Nun wurden am Samstag die Spielgruppen in einen Morgen- und einen Nachmittagsblock eingeteilt.
Die beiden Blocks starteten aber wie in Olten üblich mit Massenstart. Zudem wurden die ersten beiden Runden als Doppelrunde, also ohne Pause dazwischen absolviert. Dieser neue Modus bot einen deutlich angenehmeren Spielfluss. Man kam mit ca. 5 Stunden mit den 4 Runden durch.
Am Sonntag wurden dann noch 3 Runden mit dem bekannten Modus gespielt, bei dem zuerst Block A im Massenstart die 18 Bahnen hinter sich bringt, bevor dann Block B an der Reihe ist. Aus Sicht der SpielerInnen ein gelungener Modus, da insbesondere am Samstag einige Warterei wegfiel. Ob die Pächter, Rosi und Pius auch Freude daran hatten, muss wohl noch in Erfahrung gebracht werden. Schliesslich sind die MinigolferInnen jeweils konsumfreudig in den Spielpausen.
Nun aber zum spielerischen. Mit ganzen 12 SpielerInnen war der MCB mal wieder äusserst zahlreich vertreten. Die Erfolgsquote war dann aber eher etwas dürftig. Dänu Künzli spielte bei den Senioren 2 ein tolles Turnier, dass leider mit einer 26er Schlussrunde nicht ganz zum Sieg, aber zu Platz 2 reichte. Auch Claudia Anderegg verspielte mit einer 30er Runde im zweitletzten Durchgang einen lockeren Sieg bei den Seniorinnen 1 und wurde ebenfalls Zweite. Bei den Damen erspielte sich Anita den Dritten Schlussrang.
In der Teamwertung konnte man sich mit dem MC Burgdorf 1 den 2. Rang sichern. Punktgleich mit Olten, aber mit dem tieferen Gesamtscore. Gegen die SGA Arheilgen war aber kein Kraut gewachsen.
Mit 3 Herren unter den ersten 5, spielten die Deutschen (mit Beat Wartenweiler und Michel Rhyn) gross auf.
Gewonnen wurde das Turnier jedoch von Tinu Kaiser, vom MC Grenchen. Mit einer 18er Runde zum Schluss überholte er Beat noch um einen Schlag.
Wir danken dem MC Olten für ein tolles Turnier mit gelungenem neuen Modus und freuen uns auf das Meierhofturnier im Februar.
Bericht verfasst von Jan Anderegg.
